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Grenzen setzen und Nein sagen – Zweitägiges Seminar
Persönliche Weiterentwicklung

Grenzen setzen und Nein sagen – Zweitägiges Seminar

Nein sagen fällt vielen Menschen schwer und die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein. Die Fähigkeit, für sich einstehen zu können ist aber wichtig, weil Sie nur so Ihre Grenzen wahren und langfristig zufriedener werden können. In diesem Seminar lernen Sie, in Einklang mit Ihren Werten Grenzen fair und respektvoll zu setzen.

Geschwungene Linie

Für sich einstehen und dabei freundlich bleiben.

Sie haben wieder Ja gesagt, obwohl Sie eigentlich Nein sagen wollten. Die Kollegin bittet um einen Gefallen, die Familie verplant Ihr Wochenende und im Verein landet die nächste Aufgabe bei Ihnen, weil Sie sie ja sonst auch übernehmen.

Oft wissen Sie genau, was Sie sagen möchten und trotzdem bleibt es im entscheidenden Moment ungesagt. Woran liegt das, obwohl Sie es sich fest vorgenommen hatten? Wie sagen Sie Nein, ohne die Beziehung zu belasten? Und wie gehen Sie mit dem schlechten Gewissen danach um?

In diesem Seminar gehen Sie diesen Fragen nach und üben in einer kleinen Gruppe, klar und freundlich Nein zu sagen.

Was Sie in diesem Seminar erwartet

Grenzen zu setzen heißt, für die eigenen Bedürfnisse einzustehen und dabei die Beziehung zum Gegenüber im Blick zu behalten. Dafür müssen Sie weder streng noch unfreundlich werden.

An zwei Seminartagen finden Sie heraus, was Ihnen das Nein schwer macht und was Ihnen wichtig genug ist, um trotzdem für sich einzustehen. Danach lernen Sie verschiedene Wege kennen, mit denen Sie Ihre Grenze klar benennen und zugleich auf Ihr Gegenüber eingehen (wenn Sie das möchten). Das erproben Sie an Situationen aus Ihrem eigenen Alltag.

Die Inhalte stützen sich auf die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) sowie auf Methoden aus der Kommunikationspsychologie.

Das lernen Sie

Verstehen, was das Nein-Sagen schwer macht

  • Was macht Grenzen aus und wofür sind sie gut: Grenzen zeigen, was für Sie stimmig ist und machen "echten" Kontakt zu anderen möglich.
  • Eigene Gefühle wahrnehmen: rechtzeitig bemerken, wann eine Grenze erreicht ist.
  • Befürchtungen: welche Sorgen vor einem Nein auftauchen, z. B. die Angst vor Ablehnung oder Streit und wie Sie mit ihnen umgehen.
  • Umgang mit unangenehme Gefühle: Schuldgefühle und Unbehagen aushalten, ohne dass sie Ihre Entscheidung bestimmen.
  • Wenn Ihre Grenze nicht respektiert wird: verstehen, warum Drängen und Nachhaken das Nein zusätzlich erschweren.

Wissen, wofür Sie einstehen

  • Das Recht, Grenzen zu setzen: persönliche Rechte als Grundlage für Ihr Nein.
  • Werte klären: herausfinden, was Ihnen wirklich wichtig ist
  • Regeln und Werte unterscheiden: warum innere Regeln wie „Ich muss es allen recht machen“ das Nein erschweren und Werte es erleichtern.
  • Verhalten Sie sich wie der Mensch, der Sie gerne wären? In schwierigen Situation erkennen, ob Ihr Verhalten Sie zu Ihren Werten hinführt oder von ihnen weg.

Grenzen aussprechen und halten

  • Ausnahmen analysieren: Situationen, in denen Ihnen das Nein schon gelingt und was Sie daraus mitnehmen können.
  • Gesprächsmethodik: klären, was Sie fühlen und brauchen, vermuten, worum es Ihrem Gegenüber geht und Ihre Grenze klar aussprechen.
  • Sechs Wege, Nein zu sagen: passende Formulierungen für leichtere Situationen
  • Grenzen halten: durchhalten, wenn Ihr Gegenüber nachfasst oder Druck macht.
  • Andere einbeziehen: erkennen, wann es allein nicht mehr geht und wer Sie unterstützen kann.
  • Nach dem Nein: mit Gedanken und Gefühlen umgehen, die hinterher auftauchen und Ihre Vorsätze im Alltag umsetzen.

Wie Sie lernen

Kurze Inputs wechseln sich mit Übungen ab, damit Sie das Gelernte gleich an eigenen Situationen ausprobieren können. Sie arbeiten abwechselnd in der ganzen Gruppe, in Kleingruppen, zu zweit und allein und erproben dabei, welcher Umgang in Ihren Situationen hilft.

Alle Übungen sind so angelegt, dass Sie selbst entscheiden, wie viel Sie von sich erzählen.

Sie erhalten ein gedrucktes Skript zum Nachlesen und ein Arbeitsheft, mit dem Sie auch nach dem Seminar weiterarbeiten können.

Für wen dieses Seminar geeignet ist

Das Seminar richtet sich an alle, denen das Nein-Sagen schwerfällt und sich in einer kleinen Gruppe ausführlich damit auseinandersetzen möchten. Es eignet sich für Situationen im Beruf ebenso wie in Familie, Partnerschaft, Freundeskreis oder Ehrenamt.

Z. B. Menschen, die im Beruf viel für andere da sind, Eltern, pflegende Angehörige, Ehrenamtliche und alle, die merken, dass sie ihre Zeit und Kraft zu oft für die Wünsche anderer einsetzen.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Ihre Referentin

Sarah Scholl, M.Sc. Psychologie, systemische Therapeutin und Seminarleiterin

Sarah Scholl arbeitet in Karlsruhe als Psychologin in eigener Praxis. Das Thema Grenzen setzen spielt in fast jedem Therapie- und Beratungsprozess eine große Rolle. Die gängigsten Schwierigkeiten und die hilfreichsten Tools finden sich gesammelt in diesem Seminar.

Seit über 14 Jahren leitet sie Seminare in Beratung, Bildung und an Hochschulen. In ihren Seminaren zum Grenzen-Setzen verbindet sie die Akzeptanz- und Commitment-Therapie mit Methoden der Kommunikationspsychologie und der systemischen Beratung. Im Mittelpunkt steht immer die praktische Anwendung und die Teilnehmenden arbeiten dabei von Anfang an mit ihren eigenen Situationen.

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Praktische Informationen

  • Umfang: 2 Tage, jeweils von 09:30 - 17:30 Uhr
  • Teilnehmendenzahl: max. 15 Personen
  • Teilnahmebestätigung wird ausgestellt
  • Enthalten: gedrucktes Seminarskript, Arbeitsheft, Getränke, Snacks und Obst

Teilnahmegebühr: 199 € pro Person für zwei Seminartage, inklusive Skript und Arbeitsheft.

Veranstaltungsort: Praxis Richtungswechsler, Waldhornstraße 19, 76131 Karlsruhe

Wenn das nach Ihrem nächsten Seminar klingt, finden Sie links und unten auf der Seite Anmeldemöglichkeiten. Die Gruppen sind bewusst klein gehalten, daher sind die Plätze begrenzt.

Auch als Inhouse-Seminar buchbar

Sie möchten Ihr Team oder Ihre Einrichtung gezielt weiterbilden?

Das Seminar kann als Inhouse-Veranstaltung direkt bei Ihnen stattfinden, in Ihrer Einrichtung und mit Inhalten, die auf Ihren Arbeitskontext abgestimmt sind. Inhouse ist es als Eintages- oder Zweitagesformat buchbar.

Auf Wunsch ergänzt ein Baustein zum Umgang mit psychischen Erkrankungen das Programm. Darin geht es darum, wann anhaltend grenzverletzendes Verhalten auf eine Erkrankung hindeuten kann und wie Sie in solchen Situationen Ihre Grenze halten und an Fachstellen weiterverweisen.

Das ist besonders sinnvoll für Teams, die viel mit Menschen arbeiten, z. B. in Beratung, Lehre, Pflege oder Sozialer Arbeit.

Für ein unverbindliches Gespräch schreiben Sie mir an seminare@richtungswechsler.de oder über das untenstehende Kontaktformular.

Termine

  • Mehrtägig

    199€

    pro Person

    • Fr. 11.06.27, 09:30 - 17:30 Uhr
    • Sa. 12.06.27, 09:30 - 17:30 Uhr

    Seminarräume Richtungswechsler

    Waldhornstraße 19, 76131 Karlsruhe

    14 Plätze verfügbar
    Anmelden
  • Häufig gestellte Fragen

    Nein, Sie benötigen keine Vorkenntnisse. Das Seminar beginnt bei der Frage, was eine Grenze ist, und führt Schritt für Schritt bis zum Gespräch. Auch wenn Sie schon Bücher zum Thema gelesen haben, profitieren Sie, weil Sie das Gelernte hier an Ihren eigenen Situationen üben.

    Nein. Wie viel Sie von sich erzählen, entscheiden Sie selbst. Alle Übungen lassen sich auch mit einer Situation bearbeiten, die Sie nur grob umreißen oder leicht verändern. Was in der Gruppe besprochen wird, bleibt in der Gruppe.

    Um beides. Ob eine Kollegin um Hilfe bittet oder es um Ihre Familie geht: Was das Nein schwer macht und was dabei hilft, ähnelt sich oft. Sie bringen die Situationen mit, die Sie gerade beschäftigen und arbeiten im Seminar daran.

    Sie lernen, für sich einzustehen und dabei freundlich zu bleiben. Es geht darum, Ihre Grenze klar zu benennen und die Beziehung zu Ihrem Gegenüber im Blick zu behalten. Härter oder unfreundlicher müssen Sie dafür nicht werden.

    Sie merken früher, wann eine Grenze erreicht ist und wissen, welche Befürchtungen Ihnen das Nein sagen schwer machen. Sie wissen, was Ihnen wichtig ist und können sich daran orientieren, wenn Sie unsicher sind. Und Sie haben einen Gesprächsweg geübt, mit dem Sie Ihr Nein klar und freundlich aussprechen, auch wenn Ihr Gegenüber nicht locker lässt.

    Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie, kurz ACT, ist ein Ansatz aus der Verhaltenstherapie. Sie hilft dabei, unangenehme Gedanken und Gefühle wahrzunehmen, ohne dass sie das eigene Handeln bestimmen und das Handeln an den eigenen Werten auszurichten. Für das Nein-Sagen heißt das: Das schlechte Gewissen oder Sorge darf da sein und Sie können trotzdem tun, was Ihnen wichtig ist.

    Nein. Das Seminar ist ein Kurs, in dem Sie lernen und üben. Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie liefert dafür die Grundlage. Ihre Lebensgeschichte oder belastende Erfahrungen werden im Seminar nicht aufgearbeitet. Wenn Sie merken, dass Sie das Thema stark belastet, kann eine Psychotherapie oder Beratung der passendere Ort sein.

    Das Nein wird vor allem durch Übung leichter und dafür braucht es Zeit (sogar deutlich mehr als zwei Tage). Am ersten Tag klären Sie, was Ihnen das Nein schwer macht und wofür Sie einstehen möchten. Am zweiten Tag üben Sie das Gespräch und planen, wie Sie das Gelernte in Ihren Alltag mitnehmen.

    Ja. Sie erhalten ein gedrucktes Seminarskript, in dem Sie die Inhalte in Ruhe nachlesen können und ein Arbeitsheft, mit dem Sie nach dem Seminar weiterarbeiten können.

    Die Teilnahmegebühr beträgt 199 € pro Person. Darin enthalten sind zwei Seminartage, das gedruckte Skript, das Arbeitsheft, eine Teilnahmebestätigung sowie Getränke, Snacks und Obst. Sie lernen in einer kleinen Gruppe mit höchstens 15 Teilnehmenden, sodass genug Raum für Ihre Fragen und Ihre eigenen Situationen bleibt.


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